Differentialdiagnose des Kopfschmerzes vom Spannungstyp

Migräne zervikogener Kopfschmerz Medikamenten-
induzierter
Kopfschmerz
Kopfschmerz vom Spannungstyp
Häufigkeit wechselnd
1-6 / Monat
Attacken
nicht obligat,
typischerweise
täglich
konstant gelegentlich
bis
täglich
Dauer 4 - 72 Std. anfangs Stunden,
später konstant
konstant Stunden bis
ganzer Tag
Lokalisation einseitig,
beidseitig
streng einseitig
okzipital, mit
Ausstrahlung nach frontal
überwiegend
beidseitig
holocephal
Intensität schwer mittel bis schwer leicht bis
mittel
leicht bis mittel
Charakter pochend,
hämmernd,
pulsierend
konstant,
oft mit
überlagernden
Attacken
pulsierend,
bohrend,
dumpf
dumpf,
drückend
Begleit-
symptome
Übelkeit,
Brechreiz,
Erbrechen,
Phono- und
Photophobie
Schonhaltung
von Nacken und
Kopf, Einneh-
men einer be-
stimmten
Schlafposition,
gelegentlich
Schluck-
beschwerden
oder Kloß-
gefühl im Hals
leichte Übelkeit,
leichte Phono-
und Photophobie
keine oder
nur minimal
ausgeprägt
Verhalten während der Schmerzen Ruhebedürfnis,
Aufsuchen
abgedunkelter
Räume
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Provokation/
Auslöser
Alkohol,
Streß,
Hormon-
schwankungen
obligat
mechanisch
(Kopfdrehung etc.),
z.T. Husten,
Pressen,
Wasserlassen,
Druck auf C2
homolateral
regelmäßige
Einnahme von
Schmerz- und Migränemitteln
Stress und
Wetterwechsel
initial,
später keine
Triggerfaktoren



DMKG